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LHG Bonn: Das NSU Verfahren: Der Rechtsstaat, blind für seine Fehler?

7. Mai 2018, 19h0021h00

Kostenlos

Die ersten Plädoyers sind gehalten und in den nächsten Monaten soll das Urteil im NSU-Prozess gesprochen werden. Unabhängig von den rein juristischen Fragen hat das Verfahren eine politische Ebene. Was diese angeht, wird auch vor dem Richterspruch schon deutlich: Eine echte Aufklärung der in der Bundesrepublik Deutschland beispiellosen rassistisch motivierten Mordserie ist nicht gelungen und war von einigen vielleicht auch gar nicht gewünscht. Die Gründe dafür sind ebenso zahlreich wie die Verantwortlichen.

Mehmet Daimagüler, der als Nebenklageanwalt zwei der Opferfamilien vertritt, skizziert Versäumnisse von Politik und Strafverfolgungs-behörden im NSU-Skandal.

Nach einem kurzen Impuls spricht Mehmet Daimagüler mit, dem
Referent der FDP-Landtagsfraktion NRW (u.a. „NSU-Untersuchungsauschuss“) Bünyamin Kalkan und dem Autor Christoph Giesa („Gefährliche Bürger – Die neue Rechte greift
nach der Mitte“) über den Verlauf des Prozesses, über Recht und Demokratie.

Raum: Hörsaal XVII (Ostflügel des Hauptgebäudes)

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Details

Datum:
7. Mai 2018
Zeit:
19h00–21h00
Eintritt:
Kostenlos
Webseite:
https://www.facebook.com/events/348245198998695/

Veranstaltungsort

Uni Bonn, Hauptgebäude, HS XVII (Anglistik)
Regina-Pacis Weg 5
Bonn, 53113
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Veranstalter

Liberale Hochschulgruppe Bonn (LHG Bonn)
Büro NRW der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (FNF NRW)
Landesverband Liberaler Hochschulgruppen Nordrhein-Westfalen (LHG NRW)

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