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Mensa – Mehr Vielfalt. Weniger Zwang.
Die Mensa muss alle Studenten bezahlbar satt machen. Deshalb kämpfen wir gegen Preiserhöhungen beim Eintopf und für eine kostenlose Extraportion der Sättigungsbeilage, damit der lange Lerntag nicht von deinem leeren Magen abhängt. Weiterhin soll Wahlfreiheit auf dem Teller herrschen: Neben einem guten vegetarischen und veganen Angebot fordern wir täglich mindestens auch ein Fleisch- oder Fischgericht. Bevormundungen wie einen „Veggie-Monat“ oder zwangsweise vegetarische Tage lehnen wir entschieden ab.
Hochschulkürzungen – Mehr Qualität. Weniger Kürzungen.
Die Kürzungen der Landesregierung gefährden Forschung und Lehre in NRW massiv. Dass trotz eines erneuten Rekordhaushaltes bei der Bildung gespart wird, ist inakzeptabel. Falsche Priorisierung im schwarz-grünen Landeshaushalt und schlechte Finanzplanung der Uni dürfen nicht an den Studenten ausgelassen werden. Wir fordern den Erhalt der Qualität und der Quantität des Lehrangebots und keine Einsparungen bei Lehrmitteln. Gleichzeitig muss die Uni langfristig nachhaltiger wirtschaften. Personalaufwuchs in der Verwaltung lehnen wir ab.
Gegen Antisemitismus – Mehr Haltung. Weniger Hass.
Judenhass hat an unserer Universität keinen Platz. Wir fordern, dass die Universitätsleitung ihre klare Haltung gegen Antisemiten und Israelhasser beibehält und konsequenter gegen Hörsaalbesetzungen sowie gewaltsame und gewaltverherrlichende Proteste vorgeht. Die Exmatrikulation antisemitischer Gewalttäter soll schnellstmöglich geprüft werden. Als Zeichen der Solidarität und Freundschaft wollen wir die Kooperation mit israelischen Universitäten und Forschungsinstitutionen ausbauen. Kooperationen mit palästinensischen Universitäten kommen erst dann in Betracht, wenn zweifelsfrei geklärt ist, dass kein Einfluss der Hamas oder ähnlicher Organisationen besteht.
Flexibles Studium – Mehr Flexibilität. Weniger Hürden.
Als Liberale wollen wir, dass jeder seinen Studienverlauf individuell gestalten kann. Studieren mit Kind, neben dem Beruf oder teilweise im Ausland muss einfach möglich sein. Das bedeutet insbesondere eine dringende Vereinfachung des Erasmus-Bewerbungsverfahrens und der Anerkennung von Leistungen aus dem Ausland. Zu einem flexiblen Studium gehört für uns die Abschaffung jeder Anwesenheitspflicht, außer bei Laborpraktika, ebenso wie die Digitalisierung der Universität, etwa durch die Abschaffung der Papierpflicht. Prüfungsan- und -abmeldephasen sowie Abgabefristen sollen zeitlich ausgedehnt werden. Zudem begrüßen wir hybride Vorlesungen, damit ein erfolgreiches Studium auch von zuhause möglich ist.
Renovierung des Hauptgebäudes – Mehr Mitreden. Weniger Übergehen.
Die Renovierung des Hauptgebäudes ist eine der größten Investitionen der Universität. Wir fordern ein aktives Mitspracherecht der Studenten. Das Gebäude muss zeitgemäß gestaltet sein: Dazu zählen Steckdosen an allen Sitzplätzen, Möglichkeiten für Videokonferenzen und ein verbessertes Sanitärkonzept ebenso wie ein modernes Raumkonzept für Gruppenarbeiten. Räumlichkeiten für Fachschaften sollen ihren festen Platz erhalten. Das Hauptgebäude soll kein reines Hörsaalgebäude, sondern ein zentraler Dreh- und Angelpunkt für alle Studenten werden.
AStA – Mehr Effizienz. Weniger Posten.
Wir beenden die Verschwendung studentischer Beiträge für linke Ideologie. Der massive Aufwuchs an AStA-Referaten muss gestoppt werden. Wir fordern eine umfassende Reform des AStA. Die Referate BIPoC, FLINTA, Queer und CIMND sollen in einem Referat für Antidiskriminierung aufgehen. Unnötige Stellen, etwa für Antiklassismus, fallen ersatzlos weg. Das festival contre le racisme und gesellschaft*macht*geschlecht sollen nicht erneut stattfinden. Aus dem „freier zusammenschluss von student:innenschaften“ (fzs) treten wir aus. Die eingesparten Gelder geben wir über geringere Beiträge an die Studenten zurück.
Sicherheit – Mehr Sicherheit. Weniger Überwachung.
Wir wollen eine Universität, die für alle sicher ist. Dafür setzen wir uns ein für eine stärkere Präsenz der Campus-Security, mehr Notrufmöglichkeiten und die Ausweitung von Anti-Belästigungs-Kampagnen. Die Einführung einer Notruf-App soll geprüft werden. In unsicheren Wohnheimen, etwa in Tannenbusch, wollen wir Sicherheitsmaßnahmen erhöhen. Dauerüberwachung lehnen wir ab – der Kameraturm an der Hofgartenwiese ist für uns keine Lösung.
Tierversuche – Mehr Aufklärung. Weniger Polarisierung.
Wir setzen uns für weniger bürokratische Hürden in der Forschung ein, ohne Abstriche beim Tierschutz. Wir unterstützen das 3R-Prinzip (Replace, Reduce, Refine) zur Stärkung von Ersatz- und Verbesserungsmethoden. Zugleich wollen wir eine Versachlichung der Debatte durch offene, wissenschaftlich fundierte Formate, um Polarisierung abzubauen und eine konstruktive Gesprächskultur auf dem Campus zu fördern.
Mental Health – Mehr Unterstützung. Weniger Alleingelassenwerden.
Mental Health ist ein wichtiges Thema im Alltag vieler Studenten. Wir setzen uns daher dafür ein, dass die psychologischen Beratungsangebote der Universität und des Studierendenwerks weiter ausgebaut werden. Ebenso möchten wir die Sichtbarkeit dieser Angebote erhöhen und aktiv dafür werben, da viele Studenten leider nicht wissen, wo und in welcher Form sie Hilfe erhalten können. Weiterhin möchten wir die Vernetzung mit psychologischen Beratungsstellen in Bonn und im Umland weiter ausbauen, damit Studenten langfristig Hilfe angeboten werden kann.
Digitalisierung – Mehr Fortschritt. Weniger Frust.
Eine digitale Universität darf heutzutage keine Ausnahme mehr sein. Wir unterstützen daher die Digitalisierungsstrategie der Universität, fordern aber zeitgleich, dass diese noch umfassender wird. So wollen wir auch das Suchportal bonnus und Basis in die Uni-Bonn-App integrieren. Auch die Nutzung der Schließfächer in allen Universitätsgebäuden soll langfristig über die App möglich sein. Für uns ist klar, dass jeder Schritt in der Digitalisierungsstrategie auch Schwierigkeiten mit sich bringt, die allerdings nicht zu Lasten der Studenten gelöst werden dürfen. Wir fordern daher eine ausgiebige Testphase aller neuen Systeme, bevor diese in den Regelbetrieb übergehen. Die Probleme mit der Uni-Mail müssen endlich gelöst werden.
Wissenschaftsfreiheit – Mehr Freiheit. Weniger Einschränkungen.
Die Freiheit in Forschung und Lehre wollen wir weiterhin aktiv schützen. Wir sprechen uns daher klar gegen eine Zivilklausel aus. Jeder Forscher soll frei entscheiden dürfen, wofür und mit welchen Mitteln er forscht. Zugleich ist die Universität ein Ort des offenen Diskurses. Wir setzen uns dafür ein, dass diese Diskursfreiheit weiterhin erhalten bleibt.
Unsere Kandidaten für die SP-Wahl
- Lennart Dornauf (Economics)
- Vincent Weber (Rechtswissenschaft)
- Charles Lübcke (Politikwissenschaft)
- Karl Comberg (Volkswirtschaftslehre)
- Lukas Krüger (Lehramt Deutsch/Geschichte)
- Janik Sokoll (Law & Economics)
- Ceyda Mutluer (Rechtswissenschaft)
- Jonah Westphal (Volkswirtschaftslehre)
- Marcel Bühl (Volkswirtschaftslehre)
- Sofie Beerfeltz (Klassische Archaölogie)
- Sven Rollinger (Rechtswissenschaft)
- Julius Eßer (Chemie)
- Johanna Rohrmann (Politik & Gesellschaft)
- Thomas Binz (Volkswirtschaftslehre)
- Marc Frings (Rechtswissenschaft)
- Leon Finke (Geographie)
- Sherko Zibar (Rechtswissenschaft)
Unsere Kandidaten für die Senatswahl
- Janik Sokoll (Law & Economics)
- Marcel Bühl (Volkswirtschaftslehre)
- Lukas Krüger (Lehramt Deutsch/Geschichte)
